Aufgrund des großen Marktes ist es für Miami kein Problem, Spieler zu verpflichten, die in der Liga als Superstars gelten. Der Verein hat in seiner kurzen Geschichte bereits drei Meisterschaften gewonnen und gilt nach wie vor als Anwärter. Ab Ende 2021 wird Erik Spoelstra das Team leiten, und der Franchise-Eigentümer ist Mickey Arison.

Perioden des Niedergangs

Der schlechte Start der Franchise in der NBA ist auf Misserfolge auf dem Expansionsmarkt zurückzuführen. Das Team konnte keine Stars verpflichten, die sich weigerten, mit langfristigen Verträgen zu neuen Teams zu wechseln. Aus diesem Grund stellten die Heat in ihrem ersten Spieljahr, der Saison 88/89, mit nur 15 Siegen in der regulären Saison einen Franchise-Rekord auf. Im nächsten Jahr verbesserte sich das Team, wurde aber erst nach einigen erfolgreichen Neuverpflichtungen im Draft zu einem echten Playoff-Anwärter.

In der Saison 2007/2008 zwangen Verletzungen der Führungsspieler der Heat das Team in die Krise. Dwyane Wade verpasste 31 Spiele der regulären Saison, während Shaquille O’Neal in 49 Spielen nicht zum Einsatz kam. Vor allem aufgrund der Flaute von Diesel und großen Problemen im Kader wiederholte das Team seinen Negativrekord, und Pat Riley trat nach einer enttäuschenden Saison als Cheftrainer zurück. Erik Spoelstra kam zur gleichen Zeit zum Team und leitet es bis heute.

Basketballteam der Miami Heat

Wohlstandsperioden

In den neunziger Jahren waren die Heat ständig unter den Playoff-Anwärtern zu finden, wobei sie gelegentlich die vom Management gesetzten Ziele nicht erreichten. Dwyane Wade, der 2003 als fünfte Wahl in der ersten Runde gezogen wurde, besiegelte das Schicksal der Franchise für mehrere Jahre. Der Basketballspieler wurde sofort zum Anführer einer erfahrenen Mannschaft, die die Heat in der Saison 03/04 zum ersten Platz im Halbfinale der Conference führte. Ein Jahr später verlor das Team in den Conference Finals, und ein Jahr später holten sie dank der Bemühungen von Wade und O’Neill die Franchise-Ringe in der Geschichte der Franchise.

Die Offseason 2010-2011 war die erfolgreichste Saison in der Geschichte der Franchise. Damals gelang es dem Team nicht nur, den Vertrag von Dwyane Wade zu verlängern, sondern auch LeBron James zu verpflichten. Der „King“ verkündete seine Entscheidung in einer Live-Fernsehsendung, was bei den Fans seines ehemaligen Teams Cleveland Cavaliers eine Flut von Kritik und bei den Heat-Fans unbeschreibliche Freude auslöste. Auch Chris Bosh stieß zum Team, doch trotz des Star-Trios gelang es Miami nur zweimal, den Titel zu gewinnen. Das Team verlor noch zweimal gegen die Dallas Mavericks und die San Antonio Spurs.

In der Saison 19-20 erreichte das Team die NBA-Finals dank der Verpflichtung von Jimmy Butler in einem Buy-and-Hold-Trade und der guten Arbeit im Draft. Bam Adebayo und Tyler Hirro glänzten für das Team und Butler zeigte in den Playoffs Führungsqualitäten. In der entscheidenden Serie verlor Miami jedoch gegen die Los Angeles Lakers, die im Todesjahr von Kobe Bryant den Titel holten.